Mehr Tierschutz auf der Jagd

In der Schweiz ist die Akzeptanz für die Jagd stark am Schwinden. Lediglich noch eine kleine Minderheit von knapp 21 % der Schweizer Bevölkerung befürwortet sie ohne Einschränkungen. In der Kritik steht insbesondere der mangelhafte Tierschutz. Dies ergab eine im Auftrag des Schweizer Tierschutz STS durchgeführte repräsentative GfK-Studie. Der STS fordert deshalb den Bundesrat auf, bei der angelaufenen Revision der eidgenössischen Jagdschutzverordnung tierquälerische Jagdformen, wie die Baujagd, zu verbieten und dem Tierschutz auf der Jagd zum Durchbruch zu verhelfen.

In den Wäldern sind die letzten Schüsse gefallen, die Jagdsaison geht dem Ende entgegen. Möglicherweise gehört aber die private Jagd, die früher ein Privileg des Adels war und im Zuge der Demokratisierung weiteren Volksschichten zugänglich wurde, schon bald ganz der Vergangenheit an. Denn die Jägerschaft wird von Nachwuchssorgen geplagt. Noch problematischer ist indessen die schwindende Akzeptanz der Jagd in der Bevölkerung. Eine aktuelle Umfrage deutet darauf hin, dass nur mehr eine kleine Minderheit vorbehaltlos die Jagd begrüsst. Demgegenüber steht sie bei 79 % in der Kritik (19 % sind grundsätzlich gegen die Jagd oder möchten sie abschaffen, 60 % fordern, dass sie ökologischer und tierfreundlicher durchgeführt werden soll).

Breite Zustimmung zu mehr Tierschutz auf der Jagd
Mehr Tierschutz auf der Jagd ist ein Anliegen breiter Kreise. 69 % der Befragten wollen, dass die Jagd tierschonender ausgeführt wird. In der Romandie sind es sogar gegen 75 %. Das sei ein starkes Signal zugunsten für mehr Tierschutz auf der Jagd, ist Heinz Lienhard, Präsident des Schweizer Tierschutz STS, überzeugt. Es läge jetzt am Bundesrat, bei der anstehenden Revision der Jagdschutzverordnung dieses Anliegen der Bevölkerung aufzunehmen. Nur so liesse sich die geschwundene Akzeptanz der Jagd wieder verbessern.

Verbot der tierschutzwidrigen Baujagd
Als tierquälerisch schätzt der STS die sogenannte Baujagd ein, bei der ein abgerichteter Hund in Fuchsbauten gehetzt wird, um den Fuchs zum Abschiessen herauszutreiben. „Diese Methode ist unnötig und ineffizient zur Bestandesregulation der Füchse“ begründet STS-Wildtierexperte Peter Schlup die Forderung nach einem Verbot der Baujagd. Sie steht zudem im Widerspruch zur Tierschutzgesetzgebung, welche verbietet, Tiere ungerechtfertigt in Angst zu versetzen oder ihnen Leid zuzufügen und sie aufeinanderzuhetzen. Ein umfangreiches, aktuelles Fachgutachten der SWILD (SWILD - Stadtökologie, Wildtierforschung, Kommunikation) zur Baujagd kommt zum Schluss, dass Eingriffe am Fuchsbau jagd- und tierethisch problematisch sind und Füchse bei der Baujagd offensichtlich in Angst versetzt werden. Es kommt zudem immer wieder vor, dass sich im Bau Hund und Fuchs verbeissen und verletzten oder durch den Kampf Hunde und Füchse in den Bauten verschüttet werden.

( STS-Medienmitteilung vom 30. November 2009 )

14 Reaktionen zu “Mehr Tierschutz auf der Jagd”

  1. C.S.

    Rehe und Hir­sche z.b. sind nor­ma­ler­weise tages­ak­tive Tiere, wel­che man zutrau­lich in den unbe­jag­ten Gebie­ten auf den Wie­sen sieht. Erst durch den Jagd­druck wer­den sie in die Wäl­der hin­ein­ge­trie­ben, um sich zu ver­ste­cken und wo sie nichts zu essen fin­den. So ent­ste­hen Schä­den an den Kul­tu­ren, weil sie vom Hun­ger geplagt sind.

    Damit sind die Jäger auch mit­ver­ant­wort­lich für die vie­len Wild­un­fälle. Es gibt heute Stu­dien die zei­gen, dass die Jäger viel mehr Scha­den anrich­ten, als das Wild dem die Jäger hin­ter­her­ja­gen. Jäger ver­ur­sa­chen Per­so­nen, Umwelt, Sach­schä­den, Arten­schä­den usw., die weit über den durch­schnitt­li­chen 2% der Ver­biss­schä­den durch das Wild an Pflan­zen bzw. Hol­zer­tra­ges sind. Und es gibt Stu­dien die zei­gen, dass 90% der Gewalt­ver­bre­cher als Tier­quä­ler ange­fan­gen haben. Tier­schutz ist auch Menschenschutz.

    Die Jäger neh­men also den fried­li­chen Tie­ren den Lebens­raum und beschul­di­gen sie auch gleich­zei­tig, dass sie Schä­den anrich­ten. Man müsse den Bestand regeln, weil wir in einer Kul­tur­l­an­schaft leben und die Raub­tiere (von Jägern aus­ge­rot­tet) ver­schwun­den sind . Der Jäger als Ersatz für feh­lende Raub­tiere? Raub­tiere haben die Wild­be­stände nie nen­nens­wert regu­liert, son­dern Krank­hei­ten, Win­ter­härte und Nah­rungs­man­gel. Jäger lösen keine Pro­bleme, sie ver­ur­sa­chen aber viel Leid und noch mehr Schaden.

    Man könnte ja auch die Jäger jagen, wel­che sich dann in unweg­same Gebiete ver­ste­cken und dort genaugleich “Schä­den” anrich­ten, um zu über­le­ben. Dies wäre dann Grund genug, wenn man der Jäger­lo­gik folgt, sie mili­tä­risch zu dezimieren.

    Moder­ner Erkennt­nis­stand in Ökolo­gie und Wild­bio­lo­gie zeigt auf, dass sich die Bestan­des­dichte von Wild­tie­ren auf­grund von Nah­rungs­an­ge­bot, Ter­ri­to­ria­li­tät, Klima sowie sozia­len und phy­sio­lo­gi­schen Fak­to­ren ohne mensch­li­ches Zutun regelt. Der Jagd­druck sowie andere Fak­to­ren hin­ge­gen erhöht die Repro­duk­ti­ons­ra­ten der betrof­fe­nen Tier­po­pu­la­tio­nen, was man sehr gut bei den Wild­schwei­nen, Tau­ben ja bei allen Spe­zien (Art­er­hal­tung, Über­le­bungs­in­stinkt, Gebur­ten­aus­gleich) beob­ach­ten kann. Die Natur ist weise und wenn sich eine Spe­zies in Gefahr der Aus­rot­tung sieht, dann steigt die Geburtenrate.

    Jäger bezeich­nen sich gerne als die­je­ni­gen, die die Ver­ant­wor­tung für Tier und Natur über­neh­men. Doch ihre Prak­ti­ken ste­hen dazu im kras­sen Wider­spruch; z.b. die tier­quä­le­ri­sche Aus­bil­dung von Jagd­hun­den an leben­den Tie­ren oder wenn das Tier als Ziel­scheibe her­hal­ten muss. Die unzäh­li­gen Ton­nen Blei wel­che die Jäger in der Natur zurück­las­sen beim Schies­sen, ist reine Boden­ver­gif­tung. In dem Tiere die klei­nen Blei­kü­gel­chen abge­schos­se­ner Schrot­pa­tro­nen beim Fres­sen auf­neh­men, gelangt das Blei in die Nah­rungs­kette und die Tiere, beson­ders die Vögel ver­gif­ten sich.

    Die Jäger sind irgend­wann dem Irr­glau­ben ver­fal­len, die Natur könne ohne sie nicht leben und lei­ten dar­aus das Recht ab, sie könn­ten und müss­ten die Natur steu­ern. Gerade das Gegen­teil jedoch ist wahr: Die Natur kann ohne die Jäger sehr gut leben. So, wie der über­wie­gende Teil der Men­schen ihr heute begeg­net, würde sie sogar viel bes­ser leben, wenn es den Men­schen gar nicht gäbe. Wie weit müs­sen wir uns von jener Ach­tung und Liebe zur Natur ent­fernt haben, die uns die India­ner und andere Natur­völ­ker noch immer vorleben!

    Die heu­tige Jagd zer­stört das nor­male soziale Zusam­men­le­ben der Wild­tiere, ökolo­gi­sche Gleich­ge­wicht, ihre natür­li­chen Ver­hal­tens­wei­sen, Fami­li­en­struk­tu­ren und Sozi­al­ver­bände, Benut­zung von Bauen und Ver­ste­cken, Wech­sel von Tag– zur Nacht­ak­ti­vi­tät, ver­stärkte Abwan­de­rung in nicht bejagte Sied­lungs­ge­biete, unna­tür­li­che Tier­kon­zen­tra­tio­nen usw.

    Die Jagd ist in den Ver­dacht gera­ten, selbst die größte Mit­schuld an Schä­den im Kul­tur­land zu ver­ur­sa­chen. Ob es um die starke Beun­ru­hi­gung geht, die zu erhöh­tem Nähr­stoff­be­darf der Tiere oder zum unna­tür­li­chen Ein­ste­hen im Jung­kul­tu­ren­wald führt — auch das Abschie­ßen von rang­ho­hen Tie­ren führt durch den damit ver­bun­de­nen Tra­di­ti­ons­ver­lust zum Stress der Popu­la­tion und somit zur unna­tür­li­chen Fern­wan­de­rung, wel­che die Tiere im Kul­tur­land in den Kon­flikt mit den Men­schen bringt. Jäger sind Artenfeinde.

    Bezei­chen­der Weise sind es auch die Jäger, die sich an for­ders­ter Front gegen Natio­nal­parks, jagd­freie Ruhe­zo­nen usw. ein­set­zen, um Tie­ren geschütz­ten Lebens­raum zur Ver­fü­gung zu stel­len, wie zuletzt bei dem Pro­jekt Natio­nal­park Locarnese-Vallemaggia. Die Natur funk­tio­niert wun­der­bar ohne die schiess­wü­ti­gen Frei­zeit­jä­ger, was anhand von Natio­nal­parks usw. doku­men­tiert ist.

    Der Kan­ton Genf kennt seit über 30 Jah­ren ein Jagd­ver­bot für die Hob­by­jä­ger. Auch in Bel­gien und Hol­land wurde die Hobby-Jagd fak­tisch abge­schafft. Moderne wild­bio­lo­gi­sche Erkennt­nisse haben sich durch­ge­setzt. In Hol­land wur­den Hirsch und Wild­schwein so gut wie aus­ge­rot­tet. Der Fuchs und Co. muss­ten unter Schutz gestellt wer­den. Dafür fröh­nen die dor­ti­gen Jägern jetzt dem Jagd­tou­ris­mus und bezah­len gutes Geld, damit sie anderstwo zu ihrem per­ver­sen Ver­gnü­gen kommen.

    Jagd hat mit Grau­sam­kei­ten und vor­sätz­li­cher Tötung zu tun. Jagd ohne Mord gibt es nicht. Es geht um Ver­bre­chen aller Art, Gier, Wol­lust, Lust­mord usw. bei der Lei­den­schaft der Jäger (ein Fie­ber). Jäger haben im Gegen­satz zu nicht jagen­den Men­schen ein gros­ses Macht­stre­ben, sie sind aggres­si­ver und sadis­ti­scher. In Erman­ge­lung ande­rer Bestä­ti­gun­gen fin­det der Jäger im Jagen per­sön­li­cher Stolz, Erfül­lung und Selbst­be­stä­ti­gung indem er sich beim Töten von fried­li­chen Tie­ren abrea­gie­ren kann. Das ganze grenzt schon an orga­ni­sierte Kriminalität.

    Auch die Zwangs­be­ja­gung auf eige­nem Grund und Boden ist in der Schweiz und anderstwo immer noch ver­an­kert, obwohl das höchste Euro­päi­sche Gericht schon vor Jah­ren diese Pra­xis mit den Men­schen­rech­ten als nicht kom­pa­ti­bel beur­teilte. Was dem­nach in Por­tu­gal, Luxem­burg, Bel­gien, Finn­land, Däne­mark, Nie­der­lande, Frank­reich, Groß­bri­tan­nien und Spa­nien als selbst­ver­ständ­lich gilt, näm­lich die Beach­tung ele­men­ta­rer Men­schen­rechte von Grund­stücks­ei­gen­tü­mern, wird hier zu Lande immer noch mit Füßen getreten.

    Die Jäger von Heute sind auch keine rich­ti­gen Jäger (Jagd zur not­wen­di­gen, über­le­bens­wich­ti­gen Nah­rungs­mit­tel­be­schaf­fung), son­dern meis­tens kranke und geis­tes­ge­störte Lust-Töter, die sich hin­ter­lis­tig mit hoch­tech­ni­sier­ten Aus­rüs­tun­gen ver­ste­cken und nicht sel­ten mit der Schnaps­fla­sche in der Hand war­ten, bis ihnen etwas vors Visier läuft. Wider­wär­ti­ger kann man unsere Mit­le­be­we­sen fast nicht eli­mi­nie­ren sowie Angst und Ter­ror ver­brei­ten (wenn Raub­tier und Tier sich begeg­nen). Jede gefühls­kalte Krea­tur kann nach Lust und Laune her­um­bal­lern. Muni­tion und Waf­fen wol­len aus­pro­biert wer­den. Jeder will mal zum Schuss kom­men, eine Tro­phäe sein Eigen nen­nen. Die Frei­räume der Tiere wer­den nach­weis­lich immer klei­ner und die Zahl der Jagd­schein­be­sit­zer immer grö­ßer. Mit Tier­be­stands­re­gu­lie­rung hat das schon lange nichts mehr zu tun. Mit Tier– und Natur­schutz auch nicht. Eher mit Selek­tio­nis­mus wie im 2 Welt­krieg.

    Noch vor 60 Jah­ren tum­mel­ten sich in den Wäl­dern und auf den Äckern eine Viel­zahl von Tier­ar­ten, ohne Über­po­pu­la­tion einer bestimm­ten Tier­art. Das Merk­wür­dige war, dass damals so gut wie keine Schüsse vie­len. Es gab zwar Bau­ern und Förs­ter, aber fast keine Jäger.

    Viele Erwach­sene waren von den Krie­gen trau­ma­ti­siert. Schie­ße­reien, wie sie heute all­ge­mein von den Jägern ver­an­stal­tet wer­den, gab es nicht. Heute, nur sech­zig Jahre nach Krie­gende hat sich in unse­rer Gesell­schaft wie­der ein Per­so­nen­kreis mit Ter­ror­zel­len eta­bliert, die sich den Waf­fen­ge­brauch zur Lei­den­schaft gemacht haben, um damit Kon­flikte zu lösen. Es hat sich eine neue, kleine und arm­see­lige Kriegs­front gebil­det, wel­che heute im Tier­reich wütet.

    Rücksichtslos gegenüber Sonn- und Feiertagsruhe wird die Bevölkerung durch diese Gruppen gestört, gemaßregelt und belästigt.

    Der Wald, die Natur sollte den Men­schen und Tie­ren als fried­li­chen Erho­lungs­raum und Lebens­raums des Zusam­men­le­bens zurück­ge­ge­ben wer­den. Unsere Zeit wird zuneh­mend von Bru­ta­li­tät und Gewalt­tä­tig­kei­ten geprägt und daran ist die Jäger­schaft nicht unbe­tei­ligt. Diese nega­ti­ven Ener­gien von Gewalt, Angst, Ter­ror, Respekt­lo­sig­keit und Unbe­ha­gen wel­che die Jäger­schaft in der Natur hin­ter­lässt, ver­brei­tet sich über das ganze Land.

    In den frü­hen christ­li­chen Gemein­den galt die Jagd als unver­ein­bar mit dem Glau­ben. Jäger wur­den nach der Kir­chen­ord­nung des Hip­po­lyt aus den Gemein­den aus­ge­schlos­sen. Bis heute ist der Pries­ter­be­ruf im katho­li­schen Kir­chen­recht unver­ein­bar mit der berufs­mä­ßi­gen Tötung von Tieren.

    »Wer Tiere quält, ist unbe­seelt, und Got­tes guter Geist ihm fehlt. Mag noch so vor­nehm drein er schau‘n, man sollte nie­mals ihm ver­trauen.« Johann Wolf­gang von Goe­the (deut­scher Dichter)

  2. Hubertus Nimrod

    Bitte nennen Sie Quellen für die angegebenen Studien. Soviel verzapfter Mist auf einem Haufen habe ich nämlich lange nicht gelesen.
    Wie erklären Sie sich dann bitte andererseits die vielen vielen Studien die genau Umgekehrtes belegen?
    Aber ich fürchte, mein Kommentar hier wird eh gleich wieder entfernt, da es nicht der hier gewünschten Meinung entspricht.
    Ich höre schon das: “Verwirren Sie mich nicht mit Fakten ! Ich habe meine Meinung!”

  3. Katha

    Dann gilt gleiches für Sie, Hubertus Nimrod. Was sind ihre Quellen?

  4. C.S.

    Ist der ökologische Fussabdruck der Jäger umweltfreundlicher, als jener der unschuldigen Wildtiere?

    Was für eine Plage die Tiermörder für die Natur, Umwelt, Menschheit, Tierwelt, Schöpfung sind, können sie sich anhand diversen Rechner und Studien, beim Bund, Versicherungen, Gesundheitsämter, WWF, Greenpeace usw. selber anschauen.

    Kein Tier wird so miserable Werte haben wie die Jäger. Und da Jäger keine Vegetarier sind, gehören sie sowieso zu den allerschlimmsten Schädlingen auf der Erde.

    Der Mensch hat den Tieren den Lebensraum genommen. Wer bringt das Gleichgewicht in der Natur und auf der Erde durcheinander? Die Tiere sind es nicht - es sind Menschen wie die Jäger.

    Außerdem schaden die heutigen Jäger auch anderen Tierarten, nicht nur denen, die sie töten dürfen (oder oftmals eben auch nicht töten dürften) und mit nach Hause nehmen als Trophäen.

    Und diejenigen Tiere, die alljährlich auf der kulturellen Barbarei, der Jagd, nicht sofort tot sind, (im Schnitt 50%, die noch Stunden- oder sogar tagelang Qualen leiden), erleiden häufig schwere Verletzungen, die sie zu Krüppeln machen.

    Der Stress den die Jagd auf die Tiere allgemein ganzjährig ausübt - Lärm, Angst, Terror und Verfolgung - schränkt erheblich ihre Fähigkeit ein ordentlich zu essen, ihr normales Sozialverhalten aufrecht zu erhalten usw.

    In unbejagten Gebieten lassen Wildtiere die Menschen ganz nahe an sich heran und erfreuen Kind und Kegel! Nur die Jagd macht das Wild scheu und schafft eine allgemeine Atmosphäre des Unwohlseins für Mensch und Tier in der Natur.

    Es ist schwer nachzuvollziehen, warum es “Jägern” - 0,3 Prozent der Bevölkerung - erlaubt ist, wildlebende Tiere mit fadenscheinigen Argumenten zu töten und zu verstümmeln, die im Grunde genommen genauso den 99,6 Prozent Nichtjäger “gehören” und gerne gesehen sind in der Natur.

    Die Jägerschaft übt mit ihren zahlreichen Vertretern in Politik und Wirtschaft einen grossen Einfluss auf die Gesetzgebung aus, um ihr blutiges Hobby aufrechtzuerhalten - gleich welche ökologischen Schäden (ganz zu schweigen vom Leid der betroffenen Tiere) hieraus resultieren.

    Viele Jäger nehmen nur zum Schein Traditionen, Aufgaben usw. an und benutzen sie als Rechtfertigung für das Töten von Tieren aus reinem Profit oder Hobby. Die überwiegende Mehrheit sind auch keine Berufsjäger, sondern sehen das Töten von Tieren als Hobby und Freizeitvergnügen.

    Jeder Hobbygärtner leistet in seinem Vorgarten mehr Natur und Tierschutzarbeit, als die paar Stunden welche die Jäger pro Jahr ehrenamtlich im Wald aktiv sind und sich dafür nebenbei noch als Tiermörder während Kriegsspielereien im Tierreich betätigen dürfen.

    »Der Jäger liebt die Natur, wie der Vergewaltiger sein Opfer.« Karin Hutter

  5. Katha

    “Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.”
    Theodor Heuss

    “Die Jagd ist eines der sichersten Mittel, das Gefühl der Menschen für ihre Mitgeschöpfe abzutöten.”
    François Voltaire

  6. Roger

    @C.S. viel Text kein Sinn.
    Studie hier, Studie da alles bla bla….
    Eine Studie führt immer dort hin wo man sie haben will!

    Ich vermuhte die Texte haben Sie irgenwo abgekupfert und nicht selber so geschreiben, oder??

    Ich würde Ihnen Vorschalgen sich mal richtige Wildbiologische Literatur anzuschaffen und sie zu lesen. Dann würden Sie vielleicht dann Wissen wo die Lebensräume unserer Wildtiere sind und eventuell auch verstehen wir die Natur funktioniert und auch die Waren probleme unser Natur sind.

    Vielleicht würden auch Sie dann erkennen, dass die Natur kein Steichelzoo ist.

    Ich gehe davon aus, dass ein ganz millitanter Vegetarier sind. Da bin wirklich froh, dass ich ein überzeugter Fleisch esser bin (unter anderem auch Wild).
    Weil ich bin nach dem lesen “Ihrer Texte” zum Schluss gekommen, dass ein Fleischloses Leben für den Menschen ungesund sein muss, denn es führt offensichtlich zu Geistigerverwirrung, Wahnvorstellungen oder anderen beeinträchtigungen der Geistigen wahrnemungsfähigkeit.

    In jedemfall Freue ich mich auf die nächste Jagdsaison!

    Halali und Waidmannsheil

  7. C.S.

    wenn man lesen und verstehen kann, machen texte, literatur und studien schon sinn.

    ich gehe davon aus, dass jemand wie sie, der so viele rechtschreibefehler produziert, auch sonst viele fehler im leben macht.

    sollten sie unstimmigkeiten entdeckt haben bei obigen äusserungen, welche auch von wildbiologen sind, dann teilen sie uns dass doch hier mit oder geht dass auch nicht?

    anbei noch ein link für ihre weiterbildung: “warum kluge menschen kein fleisch essen”

    http://www.tierschutznews.ch/menschen/vegetarismus/1850-vegetarisch-kochen.html

  8. Roger

    Da Euer Administrator probleme hat mein Kommentar mit aktiven Links freizugeben, schreib ich ihn halt ohne.

    Wenn ich nicht lesen und verstehen könnte, hätte ich ja nicht auf diesen Blog Eintrag reagiert.

    Wenn Sie glauben einen Menschen anhand von ein paar Schreibfehler beurteilen zu können, sind Sie ein oberflächlige Person.
    Um Ihre Fähigkeiten in der Rechtschreibung zu vertuschen, haben Sie vermutlich vorzugsweise nur noch die Kleinschreibung gewählt.
    Die oberen Texte sind vermutlich nur irgendwo kopiert und hier eingefügt worden. Geben Sie es zu!

    Weil ähnlichen oder gleichen Schrott habe ich schon auf anderen Webseiten von militanten Tierschutzorganisationen gelesen.
    Also nur mal schlechte Stimmung machen und sich nicht wirklich mit Thema befassen.

    Nun zum eigentlichen Thema.
    Unstimmigkeiten in Ihren Texten gibt es viele, denn sie sind gespickt mit Lügen, infamen Unterstellungen, masslosen Uebetreibungen, Verunglimpfungen, Beleidigungen, aus dem Zusammenhang gerissenen Aesserungen, Emotionales geplänkel usw.
    In jedem Fall finde ich keine Fakten und Objektiven betrachtungen.

    Wildtiere brauchen Raum, Nahrung und Ruhe zum Leben. In der dichtbesiedelten Schweiz sind das hohe Anforderungen, denn intakte Lebensräume werden immer rarer. Aber auch die Jagd wird von Tierschützern und der Gesellschaft zunehmend in Frage gestellt. Dabei schliessen sich Schutz und Nutzung nicht aus; sie bedingen sich sogar. Deshalb sollten sich Schützer wie Nutzer auf gemeinsame Interessen besinnen.
    Quelle: BAFU

    Dort finden Sie auch Namen und Köpfe von Wildbiologen die von der Jagd etwas verstehen und sie Objektiv beurteilen können.

    Die Jagd ist nach dem Sammeln von Naturprodukten die älteste Erwerbstätigkeit des Menschen. Sie reicht damit bis in die Anfänge der Menschwerdung zurück.
    S. Schwenk (1988)

    Der WWF sieht weltweit in der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen eine wichtige Strategie, um das Ziel des Erhalts der biologischen Vielfalt zu erreichen. Die Bejagung wildlebender Tierarten ist nach WWF Einschätzung prinzipiell weltweit eine legitime Form der Nutzung, wenn sie, wie die Nutzung anderer natürlicher Ressourcen – Wasser, Boden, Pflanzen etc. – dem Grundsatz der Nachhaltigkeit entspricht. Nur so können störende Eingriffe in die Abläufe der Natur vermindert werden.
    Quelle:WWF

    Ich hoffe Sie können mit den Texten was anfangen und bringt Sie von Ihrem Schwarz-Weiss denken ab, oder zumindest zu nachdenken.

    Andere Links können Sie sich, wenn wollen selber “ergooglen”, darin sind Sie ja wie ich annehme gut.

    Für Ihren Link danke ich Ihnen, ich hatte aber gehofft ich käme auf eine etwas neutralere Seite. Fehlanzeige

    Klug oder Unklug ist ja eine reine subjektive Betrachtung
    Meine Frau und ich sind gute Köche und wissen selber was gesund ist.

    Vegetarismus ist nach meiner Meinung eine modeerscheinung unser Zeit und Gesellschaft, man kann es sich heute ja leisten irgendwelches Grünfutter und dergleichen aus aller Welt zu beschaffen. Das ging früher nicht und man war auf Fleisch angewiesen.

    Persönlich habe ich keine Probleme mit Menschen die sich einer anderen Lebensphilosophie angenommen haben, möchten aber von diesen mit meiner in Ruhe gelassen werden.

    Das wird hier wohl mein letzter Eintrag sein, da es hier kaum möglich sein wird eine objektive und konstruktive Diskussion zu führen.

  9. C.S.

    die jäger von heute sind militante gewalttäter und mörder meist friedlebender tiere.

    diese vandalen der schöpfung gehören zur niedersten stufe der denkenden, ethisch und moralisch geschulten gesellschaft an, egal ob sie beim bafu, wwf oder sonstwo arbeiten.

    aus diesem grund gibt es tierschutzorganisationen, welche die tiere vor barbarereien, tierquälereien und gewalt zu schützen versuchen.

    genauso wie sich früher schon menschen dafür eingesetzt haben, dass es kanibalismus, sklaverei, hexenverbrennungen usw. nicht mehr gibt.

    tiere haben genauso wie die menschen ein bewusstsein, seele und zeigen erstaunliche gedankliche sowie emotionale fähigkeiten.

    viele tiere haben sogar “humanere” umgangsformen als die menschen, wie einfühlung, mitgefühl, hilfsbereitschaft, selbstlosigkeit, opferbereitschaft, gerechtigkeit, freundschaft, gemeinschaftssinn, fairness, versöhnung.

    frohe weihnachten und ein tierfreundliches neues jahr wünsche ich allen.

  10. Sandra

    Schon erstaunlich wenn man die Texte liest… C.S. schreibt sachlich seine Sicht und die “Jägerfraktion” greift gleich persönlich an…

    Eigentlich wissen Jäger ja selbst das sie Mörder sind, aber eben wer gibt das schon gerne zu. Die Zeit ist noch nicht ganz reif dafür…
    Da schreibt man viel lieber über “Geisteszustände” anderer … aber da wären wir wieder beim Thema “warum kluge menschen kein fleisch essen” …

    Es ist schön zu erleben das es immer mehr Vegetarier gibt, einziger Nachteil, dadurch werden die “gejagten Jäger” noch aggressiver …

    wünsche allen besinnliche Weihnachten

  11. Roger

    @Sandra

    C.S. schreib
    Die Jäger von Heute sind auch keine rich­ti­gen Jäger (Jagd zur not­wen­di­gen, über­le­bens­wich­ti­gen Nah­rungs­mit­tel­be­schaf­fung), son­dern meis­tens kranke und geis­tes­ge­störte Lust-Töter, die sich hin­ter­lis­tig mit hoch­tech­ni­sier­ten Aus­rüs­tun­gen ver­ste­cken und nicht sel­ten mit der Schnaps­fla­sche in der Hand war­ten, bis ihnen etwas vors Visier läuft. Wider­wär­ti­ger kann man unsere Mit­le­be­we­sen fast nicht eli­mi­nie­ren sowie Angst und Ter­ror ver­brei­ten (wenn Raub­tier und Tier sich begeg­nen).

    Wenn das Sachlich sein soll…

    …das auch wegen schreiben über “Geisteszustände” und das wurde vor meinem Text geschreiben.

    Zum Thema Vegetarismus
    Roger schrieb:
    Persönlich habe ich keine Probleme mit Menschen die sich einer anderen Lebensphilosophie angenommen haben, möchte aber von diesen mit meiner in Ruhe gelassen werden.

    Wie ich schon geschrieben habe, kann hier schlaue Diskussion geführt werden.
    Die Meinungen sind hier gemacht, Fakten hin oder her.

    …und übrigens wer heutzutage in unserer Gesellschaft Mörder ist oder nicht, bestimmt doch unsere Rechtssprechung. Oder etwa nicht?

    Frohe Weihnachten und viel Glück im neuen Jahr

  12. C.S.

    die rechtssprechung widerspiegelt auch die gesellschaft. sie verändert sich fortlaufend und ist nicht absolut.

    was aber universell eine zeitlose tugend, gebot ist, ist die gewaltlosigkeit. du sollst nicht töten steht z.b. in der bibel.

    solange richter, jäger usw. ihr unterbewusstsein gleich einem tier, welches aus tierischen instinkten und niederen emotionen besteht, nicht durch ihren intellekt kontrollieren können, werden sie auch keinen vollumfänglichen zugang zu einem höheren bewusstsein haben.

    vernünftiges handeln eines ethisch und moralischen menschen schliesst das töten und essen aller lebewesen mit einem kopf aus, nebst anderen untugenden, denn so wie du sähst, wirst du ernten.

  13. Roger

    …Amen

  14. Manu

    Ich glaube, der Film “Bambi” schwirrt immernoch als ein falsches Bild der Jagd in den Köpfen der Menschen umher…
    Tierschützer wollen Arten wie Wolf und Bär wieder bei uns heimisch machen, die Jagd gänzlich abschaffen. Sie bedenken aber nicht, dass der Lebensraum für diese Tiere stetig kleiner wird, durch Ausdehnung der Siedlungen und dem Wachstum der Bevölkerung..
    Ich gehe nun schon seit einigen Jahre mit auf die Jagd (war anfangs auch nicht dafür), und weiss nun, wie es wirklich ist. Wer noch nie morgens um 6:00 bei Minustemperaturen Tiere beobachtet hat, muss mir nichts von der Jagd erzählen wollen. Die Jagd ist Natur erleben, nicht sie zerstören!

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