Mehr Tierschutz auf der Jagd

190112

“Für mehr Tierschutz auf der Jagd”: Petition eingereicht
Der Schweizer Tierschutz STS sieht sich bestätigt in seiner Forderung nach einer zeitgemässen Jagdverordnung, die dem Schutz von Wildtieren angemessen Rechnung trägt. Innerhalb kurzer Zeit haben rund 10′000 Personen die STS-Petition “Für mehr Tierschutz auf der Jagd” unterzeichnet. Die Unterschriften wurden in Bern dem zuständigen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK übergeben.

Es ist ein enttäuschender Entwurf zur Revision der Jagdverordnung (JSV) den das Bundesamt für Umwelt BAFU verantwortet. Anstatt wildlebende Tiere mit einem zeitgemässen Gesetz besser zu schützen und unnötiges Tierleid bei der Jagd zu verhindern, stehen die Nutzungsansprüche der Jägerschaft im Vordergrund und tierquälerische Jagdpraktiken sollen weiterhin erlaubt sein. Für den Schweizer Tierschutz STS und die UnterzeichnerInnen der Petition «Für mehr Tierschutz auf der Jagd» ist dies inakzeptabel.

> STS-Petition “Für Mehr Tierschutz auf der Jagd”

Den ganzen Beitrag lesen »

22. Januar 2012 | STS-News-Blog | 1 Kommentar »

Rettung für 750 Hunde

120112

“Thailändische Behörden haben nach eigenen Angaben mehr als 750 Hunde vor einem Ende in vietnamesischen Kochtöpfen bewahrt. Eine Patrouille der thailändischen Marine habe am frühen Donnerstag (12. Januar) eine Bande von Hundeschmugglern am Ufer des Mekong in der Provinz Nakhon Phanom gestellt (…) Dabei seien auf einem Laster mindestens 750 Hunde in kleinen, rostigen Käfigen entdeckt worden. Der Fundort sei nahe einer Fähre gewesen, die die Tiere über den Fluss nach Laos bringen sollte. Von dort sollten sie weiter nach Vietnam gebracht werden, wo Hundefleisch als Delikatesse gilt.”

gelesen unter > swissinfo.ch

Es ist nicht das erste Mal, dass wir an dieser Stelle über eine solche Rettungsaktion berichten. Die Bilder aus Thailand sind auch dieses Mal herzzerreissend. Die thailändische Zeitung “The Nation” schreibt, dass neben den geretten Hunden noch rund 100 leere Käfige gefunden wurden. Die Behörden gehen davon aus, dass mehr als 2000 weitere Hunde bereits über den Mekong nach Laos gebracht worden waren, bevor der Transport entdeckt wurde.

Ein Video der Rettungsaktion gibt es auf unserer > Facebook-Seite

15. Januar 2012 | Gegen-gelesen | Kommentieren »

Keine tierischen Weihnachtsgeschenke

071211

Unbesonnenheit, Mitleidskäufe kurz vor den Festtagen oder der Wunsch von Kindern nach einem Heimtier mögen Auslöser für den Kauf eines Tieres sein, die richtige Voraussetzung sind sie keinesfalls. Der Schweizer Tierschutz STS rät dringend von spontanen Tiergeschenken ab.

Tiere sollten grundsätzlich nie unbedacht angeschafft oder verschenkt werden, weder zu Weihnachten noch zu anderen Anlässen und schon gar nicht zur Ueberraschung der Beschenkten. Wenn die erste Euphorie verflogen ist, wenn der Alltag zurückkehrt und den neuen Besitzern bewusst wird, wieviel Fürsorge, wieviel Aufwand und Zeit das Heimtier benötigt, dann landen die Kleinen im Tierheim, bestenfalls, wenn sie nicht einfach irgendwo ausgesetzt werden.

Den ganzen Beitrag lesen »

7. Dezember 2011 | STS-News-Blog | Kommentieren »

Lieber nackt als im Pelz

241111

Der Schweizer Tierschutz STS geht neue Wege im Kampf gegen das blutige Geschäft mit dem Pelz: Modische Accessoires, wärmende Jacken, Mützen und Schals gibt es auch ohne Tierqual. An einer Modenschau des Schweizer Tierschutz STS in Basel präsentierten Kerstin Cook, Miss Schweiz 2010, und Miss Schweiz-Kandidatinnen garantiert echtpelzfreie Wintermode aus den Kollektionen von Tarzan, Colonys/Companys, Coop City, Sherpa Outdoor, Chicorée und Jack Wolfskin.

Es wird wieder kälter - Zeit für wärmende Kleidung. Pelz verspricht kuschelige, flauschige Wärme und die Pelzindustrie verspricht den Käufern ein hochwertiges Naturprodukt. Aber an den teuren Kleidungsstücken und trendigen Bordüren klebt Blut.

Modeopfer
Trotz aller Beteuerungen der Pelzindustrie, trotz millionenschwerer Imagekampagnen und Pseudo-Labels: Pelz aus artgerechter Haltung gibt es nicht. Pelztierfarmen sind ein grausames Geschäft. Millionen Tiere leben ein kurzes, leidvolles Leben in bedrängter Enge und sterben einen oft langen qualvollen Tod. Auf den Tötungsplätzen der chinesischen Pelzindustrie werden jedes Jahr hunderttausende Tiere bei vollem Bewusstsein gehäutet. Das hat der Schweizer Tierschutz STS schon vor Jahren dokumentiert. Geschätzte 80 Prozent der weltweit gehandelten Pelze stammen aus dem Reich der Mitte. Das Land überschwemmt die Welt mit Billigpelz. Verarbeitet wird alles, was haarig ist.

Den ganzen Beitrag lesen »

27. November 2011 | STS-News-Blog | Kommentieren »

Keine Pferde hinter Stacheldraht

241111

Die vorberatende Kommission des Ständerates (WBK-SR) hat über die Aufhebung des Stacheldrahtverbotes für Pferdeweiden entschieden: “Die Kommission lehnt die Motion mit 9 zu 2 Stimmen bei 1 Enthaltung ab, weil sie den Tierschutz stärker gewichtet.” (> Medienmitteilung)

Der Schweizer Tierschutz STS nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Kommission das Verbot von Stacheldraht auf Pferdeweiden nicht antasten will. Die Kommission beweist damit, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt hat und wendet sich gegen die Abschaffung einer sinnvollen und notwendigen Bestimmung.
Der für Pferde kaum wahrnehmbare Stacheldraht birgt bekanntermassen für die bewegungsfreudigen Fluchttiere aussergewöhnlich hohe Verletzungsrisiken mit vielfach gravierenden Folgen. Erst 2008 in der Tierschutzverordnung verankert, nimmt das Stacheldrahtverbot für Pferdeweiden Rücksicht auf die besondere Gefährdung, die von diesen Zäunen für die Tiere ausgeht. Der Beschluss der Kommission zeugt vom Wissen um das Verhalten von Pferden einerseits und um die Möglichkeiten alternativer, zeitgemässer und wirtschaftlicher Zaunsysteme andererseits.
Mit der Ablehnung der Motion ist ein Schritt in die richtige Richtung getan. Die Kommissionsmehrheit anerkennt damit die tierschutzrelevanten Gefahren dieses veralteten Zaunsystems.
Es gibt heute genügend Alternativen zu Stacheldrahtumzäunungen. Mit dem Votum der ständerätlichen Kommission besteht die Möglichkeit, dass der unverständliche Entscheid des Nationalrates, der sich im Frühjahr für die Motion ausgesprochen hatte, korrigiert werden kann.

Mehr Information: > www.tierschutz.com/pferde

26. November 2011 | STS-News-Blog | Kommentieren »

Connyland: Jetzt reicht`s!

091111

Wieder stirbt im Vergnügungspark Connyland ein Delphin. “Shadow” wurde nur acht Jahre alt. Der Vorfall zeigt deutlich: Unter Schweizer Bedingungen ist keine auch nur annähernd vertretbare Delphinhaltung möglich.

Das Connyland habe keine Angst vor der Zukunft, so Marketingleiter Erich Brandenberger. Die Tierschützer, welche ein Ende der Delphinhaltung auf dem Rummelplatz forderten, hätten Unrecht, denn in der Tierhaltung seien grosse Fortschritte gemacht worden. Der erneute, viel zu frühe Tod eines Delphins im Connyland (”Shadow” starb mit gerade mal acht Jahren!) straft diese Aussage nun Lügen. Es ist der siebte Delphin-Todesfall im Connyland innerhalb von rund drei Jahren. Im Connyland werden Delphine in winzigen Pools eingesperrt, die dem komplexen Lebensraum Ozean nicht annähernd gerecht werden. Einziger Zweck dieser Tierhaltung: eine weitere Gaudi für das Rummelplatz-Publikum.

Den ganzen Beitrag lesen »

9. November 2011 | STS-News-Blog | 5 Kommentare »

Mehr Schutz für Schafe

schafe01

Schafe gelten als wetterfest, anspruchslos und genügsam. Dieses Image wird ihnen vielfach zum Verhängnis. Dies in erster Linie in Hobby-Schafhaltungen sowie bei der Alp-Sömmerung, wie eine aktuelle Recherche des Schweizer Tierschutz STS zeigt. In beiden Haltungsformen wird Tierbetreuung und Tierwohl oftmals zuwenig Beachtung geschenkt und es mangelt an behördlichen Kontrollen. In der Konsequenz sterben jährlich tausende von Schafen und Lämmern unnötigerweise. Der Schweizer Tierschutz STS fordert dringend mehr Schutz für Schafe auf Alpbetrieben, einen sofortigen Verzicht auf die Subventionierung tierschutzwidriger Schafhaltungen und verbesserte Kontrollen auf Alp-Sömmerungsbetrieben und in der Hobby-Schafhaltung.

Die Schafhaltung boomt in der Schweiz. Innert 40 Jahren hat sie sich fast verdoppelt auf heute rund 450′000 Tiere. Zwei Besonderheiten zeichnen die Inlandschafhaltung aus: Der hohe Anteil von Hobby-Tierhaltern – sie besitzen ca. einen Drittel aller Schafe - und die verbreitete und mit Subventionen geförderte Schaf-Sömmerung auf den Alpen. Gesundheit und Wohlbefinden der Schafe sowie der wirtschaftliche Erfolg der Schafhaltung hängen klar mit der Betreuungsintensität zusammen: Je weniger der Halter zu seinen Tieren schaut, desto mehr ist er konfrontiert mit Krankheiten, Abgängen und wirtschaftlichen Einbussen.

Den ganzen Beitrag lesen »

21. Oktober 2011 | STS-News-Blog | 2 Kommentare »

STS-Zoobericht 2011

220911

Zootierhaltung in der Schweiz auf hohem Niveau
Seit fünf Jahren dokumentiert der Schweizer Tierschutz STS regelmässig den Stand der Tierhaltung in Schweizer Zoos und Tierparks. 2011 wurden die Berichte zu insgesamt acht Institutionen aktualisiert. Acht weitere Kleinzoos und Tierparks fanden erstmals Aufnahme in das STS-Rating. Erfreulicherweise trafen die STS-Wildtierspezialisten auf sehr viele positive Beispiele von tierfreundlichen Gehegen. Leider finden sich aber auch noch in vielen Zoos und Tierparks einzelne nicht mehr zeitgemässe, minimalistische und nicht tiergerechte Gehege. Zudem stiess der STS bei seiner Recherche auf Zoos und Tierparks, die gesamthaft mit ihrer Tierhaltung abfallen.
Der Zoobericht stellt die Zoos und Wildparks der Schweiz in Wort und Bild vor und präsentiert gute und schlechte Beispiele der Wildtierhaltung. Er gibt einen Überblick zum Stand der Tierhaltung in den Schweizer Zoos, gibt Empfehlungen ab für die Verbesserung einzelner Haltungen und soll dem Laien als Leitfaden bei der Wahl seiner Zoobesuche helfen. Nicht zuletzt aufgrund der STS-Ratings führten mehrere Zoos und Tierparks in den vergangenen Jahren Gehegesanierungen durch oder planen solche, sodass in Bezug auf das Tierwohl ein Aufwärtstrend in der Schweizer Zootierhaltung feststellbar ist.

STS-Zoobericht 2011 mit Informationen zu insgesamt 31 Zoos und Tierparks in der Schweiz unter > www.tierschutz.com/zoobericht

Den ganzen Beitrag lesen »

22. September 2011 | STS-News-Blog | 2 Kommentare »

Pfisters hündische Kampagne

090911

Hier machen wir Werbung für gut gemachte Werbung:
Ein kuscheliges Plätzchen auf dem Sofa tierliebender Menschen - ein Traum. Viele Hunde warten sehnlichst darauf dass der Traum in Erfüllung geht. Mehr als 3800 Hunde haben Tierheime von STS-Sektionen im vergangenen Jahr aufgenommen. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite ist da das Möbelhaus Pfister, das von sich selbst sagt: “Wir tun alles für Ihr Glück zuhause”. Zusammen ergibt das Werbung für Top Care Fleckenschutz mit 3-Jahres Garantie der Firma Pfister und gleichzeitig Werbung für Tyson, Duran, Dexter, Lara, Silvio, Tana und viele mehr - ohne 3-Jahres Garantie - die ein neues Zuhause suchen.

Die Kampagne unter > adoptadog.ch

Pfister unterstützt zudem den Fonds des Schweizer Tierschutz STS für alte und schwervermittelbare Heimtiere. Der Fond richtet fallbezogen Beiträge an STS-Sektionen aus, welche Heimtiere, die infolge ihres Alters oder aus anderen Gründen nicht oder schlecht vermittelbar sind, in Obhut haben und ihnen ein artgerechtes, tierfreundliches Leben ermöglichen, solange sie gesund und lebensfroh sind.

Mehr Information:
> Möbelhaus Pfister
> Immer mehr Tiere müssen vom Tierschutz aufgenommen werden
> Werbewoche

10. September 2011 | Vermischtes | Kommentieren »

Katzenfeindlicher Bundesrat

050911

Der Bundesrat hat die Motion Barthassat zum Verbot des Abschusses streunender Katzen abgelehnt. In seiner Stellungnahme outet er sich als unwissend und uninformiert. Der Schweizer Tierschutz STS fordert den Bund auf, endlich seine Verantwortung wahrzunehmen und Kastrationsaktionen, wie sie der STS jedes Jahr an rund 10‘000 Katzen durchführt, als einzige tiergerechte Lösung zu fördern.

Nationalrat Luc Barthassat (CVP/GE) reichte im Juni 2011 eine Motion ein, die die bisher erlaubte Jagd auf streunende Katzen verbieten will. Nationalrat Barthassat, dessen Motion auf eine Petition von “SOS Chats“ in Noiraigue zurückgeht, bezeichnete den Abschuss von streunenden Katzen als “grausam, unwirksam und nicht verhältnismässig” und forderte das Einfangen und die Kastration der Katzen als tierfreundliche und weltweit erwiesenermassen erfolgreiche Alternative.

In seiner Stellungnahme zur Motion Barthassat beweist der Bundesrat nun sein Unwissen in der Situation verwilderter Katzen und der relevanten wissenschaftlichen Literatur zu diesem Thema…

Den ganzen Beitrag lesen »

5. September 2011 | STS-News-Blog | 4 Kommentare »